Mein Garten

Ein Garten ist der Traum vieler Stadtbewohner.
Er verspricht Lebensqualität und Ruhe, auch der Traum vom eigenen Gemüse wirkt, insbesondere in Zeiten von steigendem ökologischen Bewusstsein oder Pandemie.
Das ist alles richtig. Dafür sind auch die Kleingärten und die KG-Vereine da.



Gärten für alle?

Kleingärten sind in Mode. Nicht erst seit der Coronapandemie. Aber Gärten werden immer mehr genau dort nachgefragt, wo der Bedarf an Land schon für das Wohnen gebraucht wird. Parzellen in Kleingartenvereine sind nicht teuer, denn sie befinden sich oft auf öffentlichem Land oder auf Grundstücken von Stiftungen. Kurz gefasst: Gartenland ist knapp. Es kann also nicht Gärten für alle geben!

Auf dieser Seite können Sie eine Bewerbung bei uns abgeben. Wir können gegebenfalls auch den Zugang auf diese Plattform und auf Ihre Bewerbung anderen Vereinen ermöglichen*. Auf keinen Fall können wir Ihnen einen Erfolg Ihrer Bewerbung versprechen!
Wenn Sie sich so angesprochen fühlen, dann freuen wir uns, Sie vielleicht irgendwann bei uns begrüßen zu dürfen.


Ein Garten ist auch Arbeit

Ein Garten ist zur Erholung da. So steht es im Bundeskleingartengesetz. Erholung ist aber nicht alles. Dieses Gesetz besagt auch, dass ein Kleingarten bewirtschaftet werden muss. Das heißt konkret:
- mindestens ein Drittel der Parzelle muss mit gärtnerischen Erzeugnissen wie Salat, Gemüse, Kräuter, Obst angebaut werden,
- höchstens ein Drittel kann durch bauliche Nutzung (wie z. B. Laube, Freisitz, Pergola, Gewächshaus, Wege, Zaun) verwendet werden
- höchstens ein Drittel zur Erholungsnutzung, wie z. B. Rasen, Zierpflanzen etc.
(Quelle: Landesverband Hessen der Kleingärtner e.V.) Bedenken Sie diese Regelung, bevor Sie sich für einen Garten entscheiden!

Erholung muss also sein, und dafür hat der Gesetzgeber auch für ruhige Zeiten gesorgt. In der Mittagszeit und am Sonntag ist auch Pause für den Rasenmäher und die Gerätekiste.


Ein Garten ist auch eine Verpflichtung

Ein Kleingarten gehört immer einem Verein. Sie müssen also dem Verein beitreten, um an die Parzelle zu kommen. Außerhalb Ihrer Parzelle gibt es auch Arbeit: auf den Wegen, vielleicht in der Gemeinschaftshalle und im Büro. Damit alles funktioniert, wird auch Ihre Kraft und Ihr Beitrag dort nötig. Vereine brauchen Vorstände, die die Buchhaltung machen, Obleute, die die gemeinschaftliche Arbeit organisieren... Alles ehrenamtlich, aber wichtig. Und wer sich nicht täglich engagiert, muss jährlich regelmässig einen Dienst leisten.

Und dann noch eine wichtige Sache: ein Kleingartenverein ist auch eine Gruppe. Wir nennen uns "Gartenfreunde", Freunde der Gärten und Freunde anderer Gärtner. Jeder soll auch für den Nachbarn da sein. Respekt, Toleranz, ein Gruß, ein Lächeln und eine helfende Hand bei Bedarf gehören immer dazu.


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